Whitepaper: Smart Healthcare

Whitepaper: Smart Healthcare
Lesedauer: 3 Minuten.

Wir stellen Ihnen in unserem Whitepaper die wichtigsten Bausteine von einer smarten Healthcare-Umgebung vor: Herausforderungen, Chancen und Lösungsstrategien für ein digitales Gesundheitswesen.

Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens beschleunigt sich rasant. Wie können sich Kliniken und Krankenhäuser für die digitale Zukunft rüsten? Welche Herausforderungen sind dabei zu bewältigen – vor allem im Bereich der IT? Und wie sehen smarte Lösungen aus, die die Versorgungsqualität für die Patienten verbessern und gleichzeitig die Beschäftigten im Gesundheitswesen entlasten? Mit diesen Fragestellungen befasst sich das vorliegende Whitepaper.

E-Rezepte, elektronische Patientenakten und ein nationales Gesundheitsportal, das den Zugang zu allen digitalen Healthcare-Services bündelt – in Estland gehören diese Angebote längst zum Alltag. 100 Prozent der estnischen Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken sind heute an ein landesweites Netzwerk für den Austausch von Gesundheitsinformationen angeschlossen. Im Digital Health Index der Bertelsmann-Stiftung steht das baltische Land daher auf dem ersten Platz – weit vor großen Industrienationen wie Deutschland.

Auch hierzulande nimmt die Digitalisierung des Gesundheitswesens jedoch gerade Fahrt auf. Treiber dafür sind gesetzliche Vorgaben wie das E-Health-Gesetz, das Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) und das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), aber auch die großen Herausforderungen der Corona-Pandemie.

  • Telemedizin: Während im Februar 2020 erst 1.700 Arztpraxen in Deutschland Videosprechstunden nutzten, stieg diese Zahl nach einer Studie von Zava bis April 2020 auf 25.000 an. Das entspricht einem Wachstum von 1.370 Prozent in nur zwei Monaten.
  • Elektronische Patientenakte: Ab dem 01. Januar 2021 müssen Krankenkassen ihren Mitgliedern eine elektronischen Patientenakte (ePA) zur Verfügung stellen – das wurde mit dem E-Health-Gesetz von 2016 beschlossen. 2022 sollen weitere Dienste wie Impfausweis und Mutterpass in die Akte integriert werden.
  • E-Rezept: Auch der Termin für die Einführung des E-Rezepts steht fest. Ab dem 01. Januar 2022 müssen verschreibungspflichtige Medikamente auf elektronischem Weg verordnet werden. Das neue Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) hat diesen Termin noch einmal bestätigt.
  • Telematikinfrastruktur (TI): Damit Patienten digitale Angebote wie die elektronische Patientenakte flächendeckend nutzen können, wird die Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen ausgebaut. Apotheken sind seit Ende September 2020 verpflichtet, sich anschließen zu lassen – für Krankenhäuser ist der TI-Zugang ab Anfang Januar 2021 Pflicht.
  • Roboter in Behandlung und Pflege: Operationsroboter wie das DaVinci-System sind schon seit Jahren in großen Kliniken im Einsatz. Im Zuge der Corona-Pandemie steigt jetzt auch das Interesse an Pflege-, Desinfektions- und Reinigungs-Robotern. Diese entlasten nicht nur das Klinikpersonal, sondern können auch Infektionsrisiken minimieren.
  • Neue mobile E-Health-Angebote: Ärzte können ihren Patienten seit Kurzem digitale Gesundheitsanwendungen verschreiben – beispielsweise für die Nachsorge und therapeutische Unterstützung im Alltag. Die Kosten für die „Apps auf Rezept“ werden von den Krankenkassen übernommen.
  • Corona-Warn-App: Mitte Juni 2020 veröffentlichte Deutschland als eines der ersten Länder weltweit eine mobile Tracing-App zur Corona-Prävention. Bis Ende Oktober 2020 wurde die App über 20 Millionen Mal heruntergeladen.
  • Krankenhauszukunftsgesetz: Ende September 2020 verabschiedete der Bundestag das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), mit dem das durch die Koalition beschlossene „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ umgesetzt werden soll. Der Bund wird 3 Milliarden Euro bereitstellen, damit Krankenhäuser in moderne Notfallkapazitäten, die Digitalisierung und ihre IT-Sicherheit investieren können. Die Länder sollen weitere Investitionsmittel von 1,3 Milliarden Euro aufbringen.

VINTIN hat in den letzten Jahren zahlreiche Kliniken und Krankenhäuser beim Aufbau leistungsfähiger, sicherer und hochverfügbarer IT-Infrastrukturen unterstützt. Im vorliegenden Whitepaper bündeln wir die Erfahrungen unserer Healthcare-Spezialisten, beleuchten aktuelle Lösungsansätze führender Technologieanbieter und geben Einblicke in die praktische Umsetzung. Erfahren Sie unter anderem,

  • welche Chancen die Digitalisierung für das Gesundheitswesen und die Patientenversorgung bietet,
  • wie IT-Abteilungen in Kliniken und Krankenhäusern entlastet werden können und so zum Motor des digitalen Wandels werden,
  • welche Technologien Netzwerke und Patientendaten effektiv vor Cyberattacken schützen,
  • wie smarte digitale Workflows Ärzte und Pflegekräfte bei ihrer Arbeit unterstützen – und Gesundheitseinrichtungen wettbewerbsfähiger und resilienter machen,
  • welche Ziele das Klinikum Würzburg Mitte (KWM) als Einrichtung der Kritischen Infrastruktur (KRITIS) bei seiner Digitalisierungsstrategie verfolgt – und welche Empfehlungen die IT-Verantwortlichen anderen Einrichtungen mit auf den Weg geben.

Das Whitepaper können Sie in unserem Downloadbereich beantragen. Haben Sie weitere Fragen zu unserem Whitepaper? Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!

Ihr Ansprechpartner bei VINTIN

Michael Grimm

Mitglied der VINTIN Geschäftsführung

+49 (0)9721 67594 10

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